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Schuttverwertung

Schuttverwertung

Schulweg

Schulweg

Schulspeisung

Schulspeisung

Kinderlandverschickung

Kinderlandverschickung

1959er bis 1969er Jahre

Summerhill

Seit der Schulgründung 1921 wurden Hunderte von Jungen und Mädchen nach den Grundsätzen des Schulleiters Neill erzogen. Erzieherisches Prinzip war, dem Kind bei seiner Entwicklung jede nur mögliche Freiheit zu lassen. Die Autorität der Erwachsenen sollte verschwinden, Vertrauen zu zwischenmenschlichen Beziehungen hergestellt werden.

Drei Hauptmerkmale, die Neill für Summerhill festlegte, waren die Selbstverwaltung, das selbstbestimmte Lernen und die Freiheit von Moralvorstellungen. Den Kindern wurde zwar viel Freiheit gegeben, doch ganz ohne Regeln ging es nicht. Die Idee war die einer freien Erziehung, was während der Studentenbewegung  in den 1960er-Jahren häufig als "frei von Erziehung" missverstanden wurde.

Bis heute ist in Summerhill die Teilnahme am Unterricht freiwillig. Neill ging davon aus, dass Kinder lernen wollen. Da nur interessierte Schüler am Unterricht teilnehmen, ist dieser entsprechend effektiv und das Lernklima angenehm. Es gibt keine Hausarbeiten, Zensuren oder Prüfungen.

Geburtstag des Reformpädagogen A. S. Neill

  • summerhill.mp3


Die Christengemeinschaft in Hamburg

- Aus der Zeit der Vorbereitung und dem Beginn des Gemeindelebens 
- Aus der Zeit vom Sommer 1929 
- Aus der Zeit des Verbots und vom Wiederbeginn in der Jugendarbeit 
- Von der Sozialarbeit 
- Bau der Kirche Johnsallee 15 
- Zum 80. Geburtstag von Johannes Hemleben 
- Die Christengemeinschaft in der Öffentlichkeit 
Nachrufe: 
- Friedrich Rittelmeyer 
- Johannes Hemleben umfangreich bebilderte und illustrierte Chronik.
 

Wann hat die anthroposophische Kulturarbeit in Hamburg denn begonnen? 
Bei meinen Recherchen kam ich auf ein besonderes Jahr: 1922. Der Gründungslehrer Max Kändler hat die Waldorfschule, die jetzt die Rudolf Steiner Schule Wandsbek ist, gegründet, und zwar, ähnlich wie in Stuttgart, auf Anfrage eines Fabrikanten, Hans Pohlmann, der Baumaterialien herstellte. Mit ihm kam auch seine Tochter Ilse Kändler, später Ilse Rolofs, als erste Eurythmie-Lehrerin, die dann eine der ersten Heileurythmistinnen wurde. Und im gleichen Jahr zelebrierte Tom Kändler, seinen Sohn, die erste Menschenweihehandlung in der Stadt.

Noch davor wurde 1919 ein erstes Haus für die anthroposophische Arbeit angemietet, am Holzdamm 34. Dort war u.a. der Geiger Louis Werbeck mit seiner Frau Walborg Svärdström tätig. Später wurde das Haus, wo heute die Kammerspiele in die Hartungstraße sind, zum Sitz der Anthroposophischen Gesellschaft und wurde später von den Nationalsozialisten enteignet. Nach dem Krieg griffen dann Dr. Paula Dietrich, Dr. Hans Börnsen und Dr. Julius Solti u.a. die anthroposophische Arbeit im Rudolf Steiner Haus am Mittelweg wieder auf. Genauso wurden dann weitere Waldorfschulen gegründet und Ende der sechziger und siebziger Jahre kam der große Gründungsboom der anthroposophischen Einrichtungen, deren Architektur man manchmal heute noch den „Charme der 70ger“ ansehen kann.

Während dieses Gründungsbooms wurde dort die Eurythmieschule Hamburg eröffnet, und es kamen plötzlich immer mehr junge Menschen ins Haus! Und die waren nicht zufrieden mit dem, was im Haus lebte. Sie wollten etwas verändern, mitgestalten. Da das aber nicht möglich war, zersägten einige in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ dann wenigstens den Tresen im Rudolf Steiner Haus, um dafür zu sorgen, dass wenigstens irgendetwas anders wurde.

Das nenne ich eine erste Wende des Kulturlebens in diesem Haus: ein Generationswechsel, der genauso auch in vielen anderen älteren anthroposophischen Einrichtungen stattgefunden hat, als es galt die Gründerpersönlichkeiten abzulösen. Aus der Menschengruppe, die mit der Eurythmieschule verbunden waren, wurde der große Jugendkongress im CCH abgehalten, es gab die „Tage der neuen Musik“, es wurde eine Eurythmiebühne, eine Orchesterakademie und ein Musikseminar gegründet. Das Rudolf Steiner Haus war der Inkubator für ein reges kultureller Leben und auch später noch für viele andere Initiativen.
 

Dann kam die zweite Krise, in der die Finanzen das Problem wurden. Das Steiner Haus musste renoviert werden, und die Kosten konnten nicht gedeckt werden, so dass das Haus kurz vor dem Verkauf stand. Wieder hatte sich etwas festgefahren. Jetzt war es Zeit, das Haus für die ganze Stadt zu öffnen durch Fremdvermietung und eigene Veranstaltungen zu interessanten Zeit-Themen.

Was ist überhaupt anthroposophische Kulturarbeit?

Wir wussten es nicht und haben einfach eingeladen zu den Themen, die uns interessierten. Eine dieser Veranstaltungen ist mir besonders in Erinnerung, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chemtrails“. Das Haus war voll, und auch mal wieder die Kassen. Aber es kamen auch wirklich andere Leute. Die Redner dieses Events wollten nachts einfach nicht mehr gehen! „Wir diskutieren immer bis morgens durch“. 


Montessori- Pädagogik

Das grundlegende Konzept hinter der Montessori-Methode ist, dass jedes Kind von Natur aus neugierig und lernfähig ist. Es besteht ein hoher Fokus auf die vorbereitete Umgebung, die das Kind in die Lage versetzt, sich selbst zu bilden. In einer solchen Umgebung hat es Zugang zu Materialien, die auf die natürlichen Interessen und Fähigkeiten des Kindes zugeschnitten sind. Der Lehrer ist in diesem Szenario eher ein Beobachter und Führer als ein direkter Instrukteur. Die Montessori-Methode ist sehr auf individuelle Entwicklung und selbstgesteuertes Lernen von Kindern ausgerichtet.

Recherche 1950er bis 1969er
Stand 10.06.2024